Terug

Vorwort


Interview mit Peter Doodeman

Voller Stolz präsentieren wir eine angepasste Version des CSR-Jahresberichtes mit den Zahlen von 2014. Ich bin stolz auf die nachhaltigen Entwicklungen, die wir realisiert haben und vor allem auf unser Unternehmen, unsere zielorientierten Mitarbeiter und unsere Brabanter Mentalität. Auch wenn wir dieses Jahr von dem neuen Investor TowerBrook Capital Partners L.P.  übernommen wurden, womit wir übrigens sehr zufrieden sind, fühlt sich ‚unser‘ Van Geloven noch immer als Familienunternehmen an, so wie es einst von Ad van Geloven, Marcel Moermans, Chris van Lieshout und Peter Welten gegründet wurde. Unsere Mitarbeiter leben das Thema Nachhaltigkeit; das ist letztendlich für die Zukunft unseres Unternehmens von ganz entscheidender Bedeutung.


Sorgenloser Genuss
Mit diesem CSR-Jahresbericht wollen wir wieder unsere Fortschritte auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit sehen lassen. Dies ist für uns ein sehr wichtiges Thema, denn das Genießen von Snacks muss auch ein sorgloses Vergnügen bleiben und ein Bereich, in dem man erfolgreich geschäftlich tätig sein kann. Wir übernehmen Verantwortung für Mensch, Gesellschaft und Umwelt und sorgen außerdem auch für eine gesunde finanzielle Rendite in der Kette. Die Aktivitäten im Bereich der Nachhaltigkeit bei Van Geloven basieren auf drei Säulen: „Gut Leben“, „Nachhaltige Zusammensetzung“ und „Nachhaltige Produktion“. All diese Säulen kommen in diesem CSR-Bericht zur Sprache.

Auch im vergangenen Jahr passten wir die Rezeptur von unter anderem unserem Snackikon dem Hamburger, erfolgreich an - unter Erhaltung des geliebten Geschmacks mit ausschließlich natürlichen Aroma- und Farbstoffen sowie natürlichen Geschmacksverstärkern. Mit dieser Entwicklung sind wir Pioniere auf dem Markt. Wir erwarten, dass innerhalb von drei bis vier Jahren 100 % unserer Snacks, die im Supermarkt erhältlich sind (Mora und Hebro), keine künstlichen Aromastoffe, keine künstlichen Farbstoffe und keine Geschmacksverstärker enthalten werden. Auch auf dem Gebiet der Reduzierung des Salzgehalts, der Reduzierung der Transfette sowie des Gehalts an ungesättigten Fettsäuren in unserem Frittieröl haben wir große Fortschritte erzielt. Ansonsten sind wir natürlich auch weiterhin kontinuierlich mit unseren Lieferanten im Gespräch, um den Einkauf und die Verarbeitung von Fleisch nachhaltiger zu gestalten. Ausschlaggebend ist für uns die Richtung, die Einzelhändler einschlagen; und wir versuchen, diese Richtung so schnell wie möglich ebenfalls einzuschlagen. Auf diese Weise setzen wir so weit wie möglich ‚Plus‘-Fleisch ein, für das über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehende Kriterien in Bezug auf Tierwohl und Umwelt gelten. 2015 entspricht all unser Schweinefleisch dem Tierschutzniveau, das mit dem Gütesiegel Beter Leven 1 Stern der Tierschutzorganisation „Dierenbescherming“ vergleichbar ist. Für Hühnchenfleisch befolgen wir die strengen Kriterien von ‚Kip voor Morgen‘ (Huhn für Morgen‘). Und Kalbsfleisch kaufen wir beispielsweise schon seit Jahren nicht weiß, sondern rosé ein. Seit 2014 verwenden wir für die Marke Bourgondiër Rindfleisch von niederländischen Milchkühen. Das typische Fadenfleisch ist nur beschränkt erhältlich, aber macht diese Krokette wirklich zur allerleckersten. Pferdefleisch verwenden wir nur in Out-of-Home-Produkten. Um Qualität und Tierwohl zu gewährleisten, führen wir eigene Audits bei unseren Lieferanten durch. Außerdem untersuchen wir die Möglichkeit, Pferdefleisch über ein südeuropäisches Unternehmen zu beziehen, das auf dem Gebiet des Tierwohls einen guten Ruf hat. Lecker Snacken geht natürlich auch ohne Fleisch. Darum waren wir 2014 stark mit der Entwicklung des Snackkonzeptes Happas beschäftigt, das sich auf Gemüse stützt - kombiniert mit Käse und Kräutern. Die Zubereitungsart dieses Konzept findet ausschließlich im Backofen statt. Nachhaltige Entwicklungen, die durch die Schlagfertigkeit unserer Mitarbeiter zustande kommen. Überall erkennen wir, dass es noch viel zu tun gibt. Aber wir wollen alles realistisch und somit schrittweise in Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten angehen.

Auch im Umweltbereich dürfen wir voller Stolz behaupten, dass wir unserer Zeit voraus sind. Bereits seit dem MJG (Mehrjahresgespräch im Bereich der Energieeinsparung) im Jahre 2001 verbuchen wir großartige Fortschritte. Wir binden uns weiterhin an das MJA3, das derzeit (seit 2012) läuft. In diesem Zusammenhang streben wir eine Energieeinsparung um 2% pro Jahr an. Neben dem MJA3 haben wir auch eine Strategie zur Reduzierung des Wasserverbrauchs und des anfallenden Abfalls entwickelt.
Und last but not least finden wir es wichtig, Feste für Menschen zu ermöglichen, für die so etwas nicht selbstverständlich ist. Wir setzen uns schon seit geraumer Zeit mit Geld, Mitarbeitern und Produkten für zwei großartige wohltätige Zwecke ein: ‚De Zonnebloem‘ (Die Sonnenblume) und ‚Make-A-Wish Nederland‘. Wertvolle Kooperationen, die wir hegen und pflegen. Und daneben motivieren wir Mitarbeiter, auch lokale Feste zu unterstützen, für die die Bereitstellung von Mitteln alles andere als selbstverständlich ist. 2014 haben wir so ganze 250 Feste mitorganisiert. Darauf bin ich sehr stolz.


Mit beiden Beinen fest auf dem Boden
Kurz gefasst blicken wir auch auf das Jahr 2014 mit Zufriedenheit zurück. In einer Gesellschaft, die auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit - zu Recht - immer mehr verlangt. Mit den immer und überall verfügbaren sozialen Netzwerken, durch die Themen rasendschnell aktuell sein können, ist und bleibt es unverzichtbar, mit beiden Beinen weiterhin fest auf dem Boden zu stehen und die richtigen Ziele und Prioritäten zu setzen. Und das ist manchmal eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Wir verfolgen alle Entwicklungen um uns herum sehr sorgfältig, aber ziehen daraus  unsere eigenen Schlüsse. Das sind gut durchdachte Entscheidungen, bei denen wir selbst die Prioritäten setzen. Genau das ist unsere Stärke; wir tun das, woran wir glauben!

Mit diesem Motto beginnen wir jeden Tag aufs Neue. Wir sind stolz auf unsere Umsatzsteigerung auf einem von Rezession geprägten Markt und tun alles dafür, diese Steigerung zu halten und im Hinblick auf Mensch, Umwelt und Gesellschaft weiter auszubauen.

Ich persönlich habe das Ziel, unsere CSR-Strategie innerhalb der Organisation noch mehr ins Bewusstsein zu rücken und ‚draußen‘ regelmäßig darüber zu sprechen. Ich vertraue darauf, dass Sie diesen CSR-Jahresbericht über 2014 mit Interesse lesen werden. Und... nehmen Sie uns ruhig beim Wort!

Peter Doodeman,

Unterschrift Peter)

CEO Van Geloven